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Wie stoppe ich sorgenvolle Gedanken? 5 Sofort-Strategien für dich


Vielleicht kennst du das. Du stehst vor einer beruflichen oder privaten Herausforderung und deine Gedanken drehen sich immer wieder um ein und dasselbe Thema. Vielleicht schaffst du es, dich am Tag abzulenken, aber spätestens am Abend oder in der Nacht, wenn du zur Ruhe kommst, lassen dich deine Gedanken nicht los.


💭 Wir denken zwischen 60.000 bis 80.000 Gedanken am Tag. Viele dieser Gedanken wiederholen sich. Manchmal sind sie uns bewusst. Häufig nicht.


Du haderst vielleicht mit deiner Vergangenheit und fragst dich: „Warum ist mir das passiert? Das hätte ich doch anders/besser machen können. Das war so dumm von mir.“ Oder du machst dir Sorgen um die Zukunft und denkst: „Wie soll ich das nur schaffen? Das schaffe ich niemals. Warum habe ich dazu nur „Ja“ gesagt.“


😰 Und das Gedankenkarussell dreht sich immer weiter.


Wie kannst du dich bei sorgenvollen Gedanken unterstützen?


🌿Achtsamkeit: Bei sorgenvollem Grübeln sind wir mit unseren Gedanken in der Zukunft. Achtsamkeit bringt uns und unsere Gedanken wieder zurück in den jetzigen Moment. SOS-Tipp: Beobachte ganz aufmerksam deinen Atem. Nimm ihn mit all deinen Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken) wahr.


🌿 Akzeptanz und Neugier: Umso mehr wir gegen unsere Gedanken ankämpfen, umso hartnäckiger werden sie. Erlaube ihnen da zu sein und beobachte sie mit Neugier. Du könntest zu dir sagen: „Ah spannend, da ist schon wieder Gedanke xyz? Warum glaube ich das? Ist das wirklich wahr? Bin ich mir sicher, dass das wahr ist? Wie fühle/verhalte ich mich, wenn ich diesen Gedanken denke? Welcher Gedanke würde mich jetzt mehr unterstützen?


🌿 Stopp: Du sagst laut oder in Gedanken zu dir „Stopp“. Danach beschreibst du dir, was du gerade tust, z.B. „Ich liege gerade in meinem Bett.“ Oder: „Ich sitze am Schreibtisch.“ Das erinnert deinen Körper und deine Psyche daran, dass du gerade nicht in einer Gefahrensituation bist, sondern das du im aktuellen Moment in Sicherheit bist.


🌿 Perspektivwechsel: Wie wäre es, wenn du deine Sorge aus einer anderen Perspektive betrachtest? Frage dich: „Was ist die positive Absicht meiner Sorge? Wie kann ich einen positiven Nutzen aus meiner Sorge ziehen? Was lerne ich aus meiner Sorge und wie kann ich dies positiv für mich nutzen? Was kann ich anders machen? Und was passiert, wenn ich diese anderen Dinge tue, anstatt mir Sorgen zu machen?


🌿 Vom Problem zur Lösung: Bei sorgenvollen Gedanken verfangen wir uns gern im Problem. Wir spielen im Geist immer wieder mögliche Worst-Case Szenarien durch ohne zu einer Lösung zu kommen. Frage dich: „Was ist noch nicht so, wie ich es mir wünsche? Was würde ich nicht mehr tun/ was würde ich tun, um zu meinem Wunsch-Ergebnis zu kommen? Wie tue ich diese Dinge mit Freude und Genuss? Welcher erste Schritt bringt mich heute meinem Wunsch-Ergebnis näher?






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